Das Projekt Lives wird im Rahmen der Interreg V-A Euregio Maas-Rhein mit 735.300 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung durchgeführt.

Abschlusskonferenz Interreg V-A Projekts LIVES 20. Januar 2022

 

Am Donnerstag, den 20. Januar 2022, nahmen mehr als 100 Teilnehmer aus den Niederlanden, Deutschland und Belgien an der Abschlusskonferenz des Interreg V-A Projekts Litter Free Rivers and Streams (LIVES) teil. Von Wassermanagern über Wissensinstitutionen bis hin zu zivilgesellschaftlichen Organisationen wollen sie gemeinsam die Plastikverschmutzung stoppen. In den letzten 3 Jahren konzentrierte sich das Interreg V-A-Projekt LIVES auf die Reduzierung von Plastikmüll in der Maas und ihren Nebenflüssen im Einzugsgebiet der Maas innerhalb der Euregio Maas-Rhein.

Globales Problem, das grenzüberschreitende Zusammenarbeit erfordert

Schwimmender Müll ist ein globales Problem mit enormen Auswirkungen in vielen Bereichen: Schäden für unsere Umwelt und eine Gefahr für die menschliche Gesundheit, die biologische Vielfalt, die Schifffahrt und die Landschaft. Die Verschmutzung der Wasserstraßen durch Kunststoffe erfordert einen nachhaltigen und grenzüberschreitenden Ansatz, der verhindert, dass Kunststoffe ins Meer fließen oder im Fluss und seinen Überschwemmungsgebieten ausfallen. Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Verschwendung an der Maas. In den letzten 3 Jahren konzentrierte sich das Interreg V-A-Projekt LIVES auf die Reduzierung von Plastikmüll in der Maas und ihren Nebenflüssen im Einzugsgebiet der Maas innerhalb der Euregio Maas-Rhein. Während der Abschlusskonferenz am 20. Januar 2022 wurden die Ergebnisse des Projekts vorgestellt. Aufräumaktionen, Monitoring, Pilotprojekte mit Plastikfängern. Alles inspirierende Ergebnisse! Jeder weiß, dass die Plastikverschmutzung in Flüssen und Kanälen ein großes Problem darstellt.

Die Zusammenarbeit geht weiter

Partner haben bereits zusammengearbeitet, auch über Grenzen hinweg. Während der Umsetzung von LIVES wurde jedoch die Bedeutung dieser grenzüberschreitenden Zusammenarbeit verstärkt, insbesondere nach der Flut im Juli 2021. “Zusammen mit den niederländischen und deutschen Kollegen haben wir im Rahmen des LIVES-Projekts “Litter Free Rivers and Streams” an einer abfallfreien Maas gearbeitet. Auf diese Weise wollen wir dem Plastik ein Ende setzen, das über unsere Flüsse und Kanäle ins Meer transportiert wird”, betont die flämische Ministerin für Mobilität und öffentliche Arbeiten Lydia Peeters. “Dieses grenzüberschreitende Problem können wir nur lösen, wenn wir unsere Kräfte in der Euregio Maas-Rhein bündeln. Denn Wasser kennt keine Grenzen.” Joachim Reichert, Geschäftsführer des Wasserverbandes Eifel Rur: “Die Zusammenarbeit auf allen Ebenen ist von der kommunalen bis zur europäischen Ebene unerlässlich. Es ist sehr wichtig, dass Sie mit der Bekämpfung von Plastikmüll in Wasserstraßen an den Kapillaren eines Flusseinzugsgebiets beginnen.” Die niederländische Abgeordnete der Provinz Limburg, Lia Roefs, stimmte zu: “Es ist großartig zu sehen, dass eine originelle Limburger Initiative zur Beseitigung von Abfällen an den Ufern der Maas zu einer nationalen und jetzt auch euregionalen Zusammenarbeit führt, in der jeder seinen Beitrag leistet!”

Die Flotte ist in Bewegung

Dank des LIVES-Projekts ist das Bewusstsein für das Müllproblem zweifellos gestiegen. Die Organisationen haben sich besser kennengelernt und gemeinsam wird nach Lösungen gesucht. Darüber hinaus wurde ein breites internationales Netzwerk aufgebaut, und die Zusammenarbeit zwischen den Partnern wird in den kommenden Jahren fortgesetzt und um die Plastikverschmutzung zu stoppen. Dies wurde während der Abschlusskonferenz durch die Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung für eine Clean Meuse bestätigt. “Wo wir als Boote an Land angefangen haben, hat dieses Interreg LIVES-Projekt nun eine euregionale Armada geschaffen, die sich gemeinsam in Richtung Hafen bewegt: ein plastikfreies Maasbecken. Es ist jetzt wichtig, weiter zu segeln und gelegentlich gemeinsam einen Hafen zu besuchen, um Erfahrungen auszutauschen, um gemeinsam in die richtige Richtung zu segeln”, schließt die Projektmanagerin von LIVES, Frau Sylvia Spierts-Brouwer, Provinz Limburg (NL).

Die Ergebnisse des LIVES-Projekts sind auch in diese abschließende Broschüre eingeflossen.

Sie haben die Konferenz verpasst? Kein Problem. Sie können sie sich hier ansehen!

Für weitere Informationen über das Projekt und die Ergebnisse wenden Sie sich bitte an den LIVES-Projektmanager Frau Sylvia Spierts-Brouwer: [email protected] / 0031-6-15529163.

 

Jan 21, 2022 | 0 Kommentare

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