Das Projekt Lives wird im Rahmen der Interreg V-A Euregio Maas-Rhein mit 735.300 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung durchgeführt.

Projektziele

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Das primäre Ziel von LIVES ist die Umsetzung eines koordinierten Cross-Boarder-Ansatzes zur Reduzierung von Kunststoffabfällen im Maasbecken. Analyse der aktuellen Abfallsituation, Maßnahmen zur Abfallreduzierung wie Sensibilisierungskampagnen und Prüfung von Abfallfallen und Nachhaltigkeitsvereinbarungen. Obwohl es mehrere Initiativen auf lokaler Ebene gibt, besteht das Ziel von LIVES darin, einen kohärenten grenzüberschreitenden Ansatz zu fördern, indem die weitreichenden Auswirkungen von Abfällen im Maasbecken bestimmt werden.

Die Ziele sind in 3 Arbeitspaketen zusammengefasst:

  1. Analyse der aktuellen Situation im Einzugsgebiet der Maas; Inventar und Datenaustausch
  2. Maßnahmen ergreifen;
  3. Grenzüberschreitende institutionelle Vereinbarungen

Innerhalb des LIVES-Projekts arbeiten alle Partner in Arbeitspaketen zusammen. Jedes Arbeitspaket hat sein eigenes Ziel und seinen eigenen Ansatz. Um den Ansatz zu stärken und zur Verwirklichung des Ziels des Arbeitspakets beizutragen, arbeiten die Partner mit interessierten Parteien in ihrer Region zusammen.

 

Arbeitspaket 1:
Inventar und Datenaustausch

Ziel
Erstellung einer mehrjährigen Übersicht über das Ausmaß der Plastikmüllverschmutzung und Verteilung im Einzugsgebiet der Maas, Datenaustausch und Möglichkeiten zur Entfernung besprechen.

Ansatz
~ Kartierung der Verteilung von Plastikmüll (Hot Spots)
~ Aufbau eines grenzüberschreitenden Datensatzes über Abfälle im Einzugsgebiet der Maas
~ Zusätzliche Überwachung (Ergebnisse von WP-2: Maßnahmen ergreifen)
~ Bestandsaufnahme der besten Überwachungspraktiken
~ Bewertung bewährter Verfahren und Überwachung der Ergebnisse
~ Zusammenfassender Bericht über die Verteilung von Abfällen im Einzugsgebiet der Maas

Bewährte Beispiele
Grenzüberschreitender Datensatz, entwickelt von Schone Rivieren durch Citizen Science an den Grenzen der Maas
(Niederlande-Flandern)

 

Arbeitspaket 1:
Inventar und Datenaustausch

Arbeitspaket 2:
Maßnahmen ergreifen

Arbeitspaket 2:
Maßnahmen ergreifen

Ziel
~ Test und Bewertung von Techniken zur Reduzierung von Plastikmüll im Einzugsgebiet der Maas

Ansatz

~ Innovative Projekte zu Maßnahmen und Ansätzen
~ Grenzüberschreitende koordinierte Müllsammelaktionen
~ Benchmarking von 5 verschiedenen Plastikfallen in verschiedenen Gewässern
~ Auswertung bewährter Verfahren und Technik
~ Zusammenfassender Bericht über bewährte Verfahren für Präventionsmaßnahmen, koordinierte Müllsammelaktionen und Plastikfallen

Bewährte Beispiele
Heliscreen (Landgraaf), Noria Plastic Schep (Borgharen), Kunststoff-Wokkel-Prototyp (HS Zuyd)

Arbeitspaket 3:
Institutionelle Regelungen

Ziel
~ Grenzüberschreitende institutionelle Vereinbarungen zur Prävention, Beseitigung und Sensibilisierung

Ansatz
~ Sensibilisierung von Unternehmen und Verbrauchern durch Stakeholder-Kampagnen
~ Euregionale Bildungsprogramme
~ Euregionaler „River Litter“-Tag
~ Vereinbarungen zwischen Regierungen
~ Gemeinsame grenzüberschreitende politische Beratung zur Prävention und Beseitigung von Plastikabfällen im Einzugsgebiet der Maas

Bewährte Beispiele
Vlaamse Mooimakers: Kommunikations- und Informationskampagnen zur Vermeidung und Beseitigung von Müll in Flandern, MOOC Plastic Soup (OU), Schone Rivieren Netzwerk in den Niederlanden.

 

Arbeitspaket 3:
Institutionelle Regelungen